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Es zeigt v.l.n.r. Reinh.  Doose, Achterwehr, Heinr. Lehmann, MSC; Knierim, Fritz Schilling, MSC; Klaus Priebe, MSC 

Drei Menschen unserer Gründerzeit haben die Bühne des Motorsports verlassen


Heinrich (Hein) Lehmann aus Tensfeld war vor allem in jungen Jahren ein aktiver Grasbahnfahrer, der im norddeutschen Raum seine Runden zog. Einem aktuell vorliegenden Bericht zufolge machte unseren Fahrern damals eine Gruppe Schweden auf leichten, wendigen Maschinen mit großem Drehzahlband das Leben schwer. Das sollte ein Ende haben und so brach ein Trupp mit Wilh. Henning, Fritz Schilling und eben Hein Lehmann nach Schweden auf. Es wurde die Geburtsstunde für Husqvarna in Deutschland. Die Nr. 1 bestand nicht aus einem kompletten Motorrad, sondern den wesentlichen Teilen, zu denen der passende Rahmen geschneidert wurde. Und 1965 errang Hein auf dem ‚Norder‘ (Nordmark-Kurs) in Kiel vor einer Zuschauerkulisse, wie sie heute nicht mehr vorstellbar ist, den zweiten Platz hinter Fritz Schilling. Dort allerdings hinter Husky auf Maico 250.

Nachdem er den aktiven Rennsport beendete, stieg er um auf seine BMW R 51/3, die er betüddelte und sich Stück für Stück passend machte, die ihn dann Zeit seines Lebens begleiten sollte. Viele Jahre war er zuverlässig als Helfer für den MSC in der Organisation der Veranstaltungen, dem Aufbau oder an der Strecke fleißig, bis er sich aus Altersgründen zurückzog.

Kurz vor seinem 83. Geburtstag verstarb er am 2. Dezember 2019.


Werner Timm, bis zu seiner Pensionierung Landzusteller in seiner Heimatgemeinde Todesfelde, war der Motorsportfan par excellence. Seine große Liebe galt dem Eisspeedway und dem Speedway allgemein. Wo es sich machen ließ, sei es Assen/Holland oder Alma Ata in Kasachstan, besuchte er die WM Läufe. Als Förderer und Unterstützer trat er dem MSC bei, genoss aber gleichzeitig die Zusammenkünfte oder Versammlungen und war, bis ihm die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machte, stets zum Helfen zur Stelle. 

Am 19.Dezember.2019 verstarb er im Alter von 81 Jahren.


Am vergangenen Samstag, dem 4. Januar 2020, starb Kurt Harald Florin aus Wankendorf. Auch seine motorsportliche Wiege stand in Kaltenkirchen. Er entdeckte früh seine Liebe und Leidenschaft für den Straßenrennsport, die großen Rennstrecken wurden seine Bühne. -  Zusammen mit seiner ‚König‘. 1974 wurden die ersten Classic-Rennen auf dem Hockenheimring aus der Taufe gehoben und gemeinsam mit Horst (Muschi)Tramsen und Heinz Kindler sen. gehörte er auch hier zu den ersten, die mit dabei waren. Die Classic-Veranstaltungen sahen ihn später regelmäßig mit Yamaha oder Kawasaki. Nördlichste Austragungsorte waren der Bremerhavener Fischereihafen und Stadtpark Hamburg. In Schotten erklärte er 2019 seinen endgültigen Abschied vom Rennsport.

Nun hat er 74-jährig seine letzte Zielflagge erreicht.


Wir sind stolz und dankbar, dass wir sie als Menschen und Sportler der ersten Stunde zur Seite hatten. Hein, Werner und Kurt werden immer einen Platz in unserer Mitte haben, unsere Anteilnahme und Gedanken gelten allen, die sie gern hatten.

Monika Henning    Vors.                                                   Werner Möller    stellv. Vors.

Der MSC Kaltenkirchen e.V. weist darauf hin, dass das Befahren des Geländes des ehemaligen Truppenübungsplatzes Moorkaten, sowie der umliegenden Waldgebiete und Kieskuhlen mit Motorfahrzeugen verboten ist. Insbesondere Fahrer von ausserhalb weisen wir daraufhin, dass damit die Interessen ALLER Motorsportler massiv behindert und torpediert werden. Auch Genehmigungen kommender Vereinsveranstaltungen sind in Gefahr. Wir distanzieren uns damit ausdrücklich von einem derartigen Verhalten.

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© Kai Tesdorff